07023007 | 13 Dezember, 2007 03:51
Hallo ihr Lieben,
die Tage in Phnom Penh boten uns die Moeglichkeit uns naeher mit der dunklen Geschichte Kambodscha's zu beschaeftigen. Der Besuch der Killing Fields, wo Tausende von Mensche vom Khmer Rouge Regime brutal umgebracht worden sind, hat uns nicht allzu viele Hinterguende geliefert, da es schon eine Menge an Vorstellungsvermoegen benoetigt sich die Geschehnisse vorzustellen. Die Besichtigung des S-21 Gefaengnises, wo "Straftaeter" festgehalten worden sind, ging einem schon sehr nahe. Es erinnert einen stark an die Verbrechen des NS Regimes. Im nachhinein hat uns der Film 'The Killing Fields', der auf einer wahren Geschicht beruht, die Menschenrechtsverletzende Vorgehensweise des Khmer Rouge Regimes nochmals bildlich dargestellt. Es ist schon erschreckend das wir hierueber zuvor in der Schule noch nie etwas gehoert haben.
Phnom Penh an sich eine nette Stadt, die man jedoch schnell erkundet hat. Und so verbrachten wir die meiste Zeit auf einem der zahlreichen Maerkte oder in unserer Haengematte am See.
Weiter gings nach Siem Reap zu unserem letzten kulturellen Highlight in Kambodscha. Zu erst haben wir den kleinen Ort erkundet, und am naechsten morgen gings dann zum Sonnenaufgang mit dem Fahrrad durch Angkor Wat. Die Bauweise der Tempel ist sehr beeindruckend. Dabei ist es spannend zu sehen, wie zu erst der Mensch die Natur bezwingt, jedoch sich die Natur nach Jahrzehnte langem Vergessen der Tempel sich ihren Lebensraum wieder zurueckerobert.
Kambodscha insgesamt hat uns gut gefallen. Es ist sehr imposant zu sehen, wie freundlich und offen die Menschen trotz ihrer traurigen und schwierigen Vergangenheit sind. Landschaftlich hat uns das Land auch sehr gut gefallen, mit vielen gruenen Reisfeldern und suessen kleinen Holzhaeuschen. Im Entwicklungsstand hingt es seinen grossen Nachbarn (Thailand und Vietnam) noch hinterher, was sich mit auslaendischer Unterstuetzung wohl bald aendern wird.
Nach einer eintaegigen Busfahrt erreichten wir unsere letzte Station dieser Reise: Bangkok. Die Stadt gefaellt uns immernoch sehr gut. Dermix aus Asiatischem und Modernem machts. Wir haben unsere Zeit in grossen Shoppingmalls, auf kleinen MAerkten und in den Strassen verbracht.
Alles schoene geht irgendwann mal vorbei und so nimmt unsere Asienreise nach sech Monaten nun auch ein Ende. Rueckblickend haben wir viele spannende und schoene Momente erlebt, die uns bestimmt lange in Erinnerung bleiben werden. Mit ein bisschen Wehmut fliegen wir nun morgen nach Hause, am ersten Tag der Reise war es fuer uns unvorstellbar so lange unterwegs zu sein und dann immer noch nicht genug zu haben. Doch wir haben Geschmack am Reisen gefunden und sind uns sich: dies wird nicht unsere letzte gewesen sein!
Es ist schoen, dass wir diese Lebenserfahrung machen durften...
....bis zum naechsten mal!
Kim und Marina
07023007 | 28 November, 2007 12:30
Hallo ihr lieben,
Auf unserem Weg zum langersehnten Strandurblaub, fuehrte es uns erstmal nach Saigon. Direkt nach unserer Ankunft und unserem ersten Kaffe um 4 Uhr morgens, haben wir der Stadt beim Aufstehen bzw. zu Bett gehen zu geschaut, wobei uns hauptsaechlich die Nutten und Touristen ins Auge vielen. Die naechsten Tage erkundeten wir die Stadt zu Fuss. Saigon hat uns nicht wirklich gut gefallen: grose Strasse mit viel Verkehr (hauptsaechlich Mopeds) die viel Dreck und Laerm verusachen.
So zog es uns schnell weiter ins Mekong Delta nach Can Tho. Dort machten wir frueh morgens eine Bootstour zu einem Floating Market. Es ist sehr interessant anzuschauen, wie hunderte von Booten Handel auf dem Fluss betreiben, wo wir auch unsere morgendliche Nudelsuppe bekommen haben. Unser netter Bootsjunge hat uns dann auch noch zu ein paar abgelegenen Feldern und Plantagen gefahren; eine Gegend die sehr friedvoll und schoen ist.
Schneller als gedacht befanden wir uns mit dem Bus auf dem Weg nach Kambodscha. Dieser liess uns allerdings einen Ort zu frueh raus, so dass wir mit einem Motorbike weiter zu der abgelegenen Grenze fahren mussten. Da dieser Grenzuebergang kaum bis gar nicht von Touristen passiert wird, kamen schon Zweifel in uns auf, ob wir hier ueberhaupt ein Visum fuer Kambodscha bekommen wuerden. Als dann auch noch ein besoffener Grenzbeamter mit fragenden Augen vor uns sass, wollten wir schon kapitulieren. Doch auch ohne Passfoto und unserem letzten Geld in drei verschiedenen Waehrungen erhielten wir dann doch noch ein Visum, in dem mit letzter Not unsere Namen vermerkt wurden.
Nun wahren wir also in Kamodscha und mussten feststellen, dass es hier keine oeffentlichen Busse gibt. Also mit dem Motorbike zur naechsten Stadt, erstmal Geld holen. Von dort aus weiter zu kommen erwiess sich als kompliziert ( Taxi 40 $), so dass wir uns entschieden haben es doch mal mit dem Trampen zu probieren. Wie es unser Glueck so will wurden wir direkt von einem schweigenden jungen Mann, im Lastwagen, bis zur naechsten Stadt Takeo mitgenommen.
Von dort aus ging es am naechsten Tag in einem ueberfuellten Minibus weiter in den Sueden nach Kampot. Eine kleine Stadt die an sich nicht viel zu bieten hat, von der wir aber einen Ausflug zur Bokor Hill Station, einer ehemaligen Koenigsresidenz in den Bergen, gemacht haben.
Zuegig ging es weiter nach Sihanoukvill, wo wir nun unseren lang ersehnten Beach Urlaub machen konnten. Dank der vielen Straende, die die Stadt umgeben, wurde uns auch nicht langweilig, und bei viel Sonne und leckerem ''Seafood'' liess es sich doch ein paar Tage laenger aushalten.
Nun befinden wir uns seit heute in Phnom Penh, der Hauptstadt von Kambodscha.
Der Countdown bis zu unserem Rueckflug laeuft........
Kim und Marina
07023007 | 11 November, 2007 14:03
07023007 | 28 Oktober, 2007 12:40
Hallo ihr lieben,ohne grosse Erwartungen kamen wir nach LAos und fanden ein kleines PAradies im Innland von suedostasien vor. beeindruckende berglandschaften mit satt gruenen reisplantagen und dazwischen kleine suesse doerfchen aus bambushuetten. los gings in vientiane der haupystadt von lao, ueber dessen groesse man schon staunen kann :) demnach koennte rheinbach auch eine hauptstadt sein. dort habn wir uns sofort von der gelassenen laotischen lebenseinstellung anstecken lassen und vier schoene tage verbracht.
weiter gings dann mit dem bus nach vang vieng - ein touristen ort in dem wir ein kleines, ruhig gelegenes huettchen am fluss gefunden haben. von dort aus haben wir eine fahrradtour zu einer der vielen hoehlen gemacht. im vergleich zu franzoesischen trofsteinhoehlen nicht wirklich beeindruckend, aber der ausflug an sich durch die schoene natur hat sich gelohnt. abends konnten wir dann in der haengematte liegend die besoffenen partytouristen auf ihrem tubingreifen den fluss runterfahren sehen- der hauptgrund warum viele hier hin kommen. wir verbrachten den abend lieber in netter franzoesisch-belgischer gesellschaft.
unser naechstes ziel luang prabang erreichten wir ungewollt per vip bus. obwohl diese stadt weltkulturerbe ist hat sie uns nicht allzu gut gefallen. trotzdem haben wir eine nette deutsche bekanntschaft gemacht, mit der man mal wieder anregende gespraeche fuehren konnte.
ein highlight in laos was wir nicht verpassen wollten ist eine 2-taegige bootfahrt auf dem mekong fluss zwischen luang prabang und huang xai. das glueck war mal wieder mit uns und wir hatten schoenes wetter, sodass wir in der sonne sitzend die schoene natur, die uns umgab, geniessen konnte. in dem ort wo wir uebernachtet haben trafen wir in einem indischen restaurant einen netten jungen mann mit wurzeln in altendorf - wie klein die welt doch ist!
von huang xai an der thailaendischen grenze gings dann richtung norden nach nuang nam tha, dessen umgebung wir mal wieder auf dem fahrrad erkundeten. nach einer eintaegigen busfahrt, die eigentlich nur vier stunden dauern sollte (verspaetete abfahrt und panne) erreichten wir dann udomaxai: eine kleine dreckige handelsstadt die sehr an indien erinnert.
unseren letzten tag in laos verbrachten wir in muang khao, wo wir das glueck hatten doch noch ein bisschen von dem bootsrenn-festival, welches im ganzen land stattfindet, zu sehen. es war eine sehr ausgelassene und schoene atmosphere, wie auf dem rummel.
nun befinden wir uns seit 3 stunden in vietnam- die busfahrt hier her war ein ereignis fuer sich. zusammengequetscht mit etwa vier menschen pro quadratmeter (nach unseren rechnungen) und einer tonne orangen krochen wir ueber ungeteerte, staubige starssen die berge hoch, bis wir dann im niemandsland die grenze erreichten.
von hier aus wollen wir nun erstmal den norden vietnams erkunden...
bis dann,
Kim + Marina
07023007 | 12 Oktober, 2007 13:17
Hallo ihr lieben,
wir befinden uns gerade im Norden Thailands, Naong Khai, auf dem Weg nach Laos. Die letzten zwei Wochen waren mal wieder sehr aufregend fuer uns. Zunaechst haben wir eine Woche im Sueden Bangladeschs am Strand in Cox's Bazar verbracht, was allerdings in einem zu 90% muslimischen Land nicht ganz so einfach ist, da die Menschen - die teilweise ueberhaupt zum ersten mal einen weissen treffen - es nicht gewoehnt sind Frauen mit nackter Haut zu sehen. So haben wir uns den kulturellen Begebenheiten gebeugt und sind mit Klamotten schwimen gegeangen.Doch auch mit Klamotten war uns eine Gruppe von Zuschauern immer sicher- egal ob am Strand, auf der Strasse, beim Rickshaw fahren oder einfach beim Tee trinken am Strassenrand. Auf Grund der sprachlichen Hindernisse blieb es meistens beim gezielten anstarren, nur so selten kam die bekannten Fragen: where are you from? what's your name?...wobei es dann auch blieb. Generell schienen die Menschen immer gluecklich uns zu sehen und behandelten uns respektvoll, was wir nicht in allen Laendern unserer Reise so erfahren haben. Die schlechten Erfahrungen mit unserem nicht allzu netten Gastgeber aus der ersten Woche wurden durch ein wiederrum freundliche Bekanntschaft in Chittagong relativiert. Netterweise hat er uns die Stadt etwas gezeigt, inclusive leckerem Iftar.
Das Iftar ist ein Kapitel fuer sich: taeglich brechen die Moslems hiermit ihr Fasten. Ist schon lustig mit 50 Glaeubigen in einem Restaurant mit vollgepackten Tellen zu sitzen und auf den Startschuss zu warten um alles in sich rein zu stopfen. Essen kann man hierbei nicht mehr als Genuss bezeichnen. Aufgrund des Ramadans war es auch nicht erlaubt auf der Strasse zu essen, zu trinken oder zu rauchen- weshalb man erst am Abend die leckern Sachen zu Gesicht bekam und das richtige Strassenlebern anfing zu flurieren.
Am 9. Oktober hat dann mit dem Flug nach Bangkok endlich der zweite Teil unserer Reise angefange. Wenn auch 5 STunden verspaetet, plus nochmal ein STunde im Flugzeug warten, bis die glaeubigen Moslems ihr Iftar Gehalten hatten. Wir haben uns gedacht: warum warten wir nicht auch noch auf Weihnachten?
In Bangkok am Flughafen angekommen zeigten sich die ersten Anzeichen einer zivilisierten Welt- oder sind wir doch in Frankfurt gelandet? Der Eindruck bestaetigte sich af der Busfahrt nach Downtown: ausgebaute Strassen, die Autos sehen nicht so aus als wuerdensie jeden Moment auseinander brechen, Verkehrsregeln werden beachtet und die Strassen sind sauber, sodass man sich nichtmehr vorkommt als wuerde man ueber eine Muellkippe laufen. Auch das aeussere Erscheinungsbild der Menschen gewandelt: keine verschleierten Frauen mehr in bunten Saris und auch keine Maenner mehr mit karrierten Roecken. Unser beliebtes und billiges Fortbewegungsmittel- die Fahrradrickshaw gibt es leider auch nicht mehr. ALs wir in der Nacht in der touristischen Th Khao San ankamen, war der Kulturschock perfekt. Wir sahen auf einen Blick so viele weisse Menschen, wie in den letzten drei Monaten zusammen. Nach einem Bier am STrassenrand gewoehnte man sich an den Anblick von jungen modernen Menschen, die begleitet von lauter, nach unserem Geschmack guter Musik (kein indisches Gedudel), von Bar zu Bar ziehen. Neben den ganzen stylischen Leuten kamen wir uns sehr gammeligh und abgewreckt vor, sodass wir am naechsten Tag die einzige wahre Massnahme ergriffen haben: wir gingen zum Frisoer und eine Runde shoppen- Mensch kommt man sich in einem paar Jeans direkt zivilisierter vor.
Nach zwei Tagen Bagkok sitzen wir nun am Mekong River an der Grenze zu Laos. Eigentlich wollten wir uns hier mit einem netten Monk, den wir in Indien kennengelernt haben, treffen...mal schauen ob das noch klappt.
Bis zum naechsten mal,
Kim & Marina
07023007 | 01 Oktober, 2007 07:04
Hallo ihr lieben,
Nach einer sehr schoenen und relaxten Woche in Kathmandu, in der wir viel zeit mit einer Marina aus der schweiz und nepalesischen Studenten verbracht haben, befinden wir uns nun in Dhaka-Bangladesch. Unser "Freund" Nasser, den wir auf Sri lanka kenenn gelernt haben und der uns hier hin eingeladen hat, hat uns am flughafen sehr lieb in Empfang genommen. Direkt nach der Ankunft hat er uns zu einer sehr netten Familie gebracht die uns wirklich gastfreundschaftlich aufgenommen haben. Auf dem Weg dorthin haben wir bereits einen Eindruck davon bekomen wie voll die eigentlich breiten Strassen hier sein koennen, und was fuer eine enorme Luftverschmutzung dabei entstehen kann. Nicht gerade angenehm wenn man bei 30 Grad auf Auspuffhoehe eines Busses in einem Tuck Tuck zehn minuten lang (oder laenger) an einer Kreuzung warten muss.
Wie es unser Glueck so will hatte uns Nasser bereits ein Hotel gemietet (fuer das er auch bezahlt) welches fuer uns der pure Luxus war - mit Fernsehr,AC, warmer Dusche, Wasserkocher, zimmerservice und grenzen losem Internetzugang. Leider stellte sich in den naechsten Tagen heraus, dass Nasser auch nur ein Mann ist der seine Beduerfnisse befriedigen moechte....trotz studenlanger, sinnloser und anstrengender Diskussionen konnte er uns nicht von sich ueberzeugen. Abgesehen davon hat schwere psychische Probleme - waisenkind,von frauen mehrmal verlassen ( was in dieser Gesellschaft untypisch ist) und Drogenopfer. Daher haben wir uns entschlossen nicht die gesamten zwei Wochen mit ihm zu verbringen, sondern liebe auf eigene Faust das Land zu erkunden.
Morgen geht es dann endlich mal wieder zum Strand, worauf wir uns schon sehr freuen.
Der Anschlussflug nach Bangkok ist auch schon gebucht.......dank einer vierfachen Absage von der ZVS koennen wir getrost weiterreisen und viele andere Laender entdecken!
Eigentlich wollten wir direkt nach Laos, da jedoch alle Fluege ueber Bangkok gehen haben wir uns dazu entschlossen von dort aus den attraktiveren Weg uebers Land zu nehmen.
Also werdet ihr uns auch in naechster Zeit nicht so schnell zu gesicht bekommen, auch wenn wir weiterhin fleissig fotos ins Internet stellen werden.
Gruss
Kim & Marina
07023007 | 18 September, 2007 09:13
HAllo ihr lieben,
Unser Besuch zum Chitwan NAtional Park viel kuerzer aus als eigentlich gedacht. Irgendwann musste das Glueck uns mal verlassen. Bereits fast am Park angekommen viel uns auf: wir haben die Memory Card von Marina's Kamera im Internet caffe in Pokarah vergessen!! NAch dem ersten Schock haben wir dann beschlossen, nach einem kurzen besuch im Park wieder nach Pokarah zurueck zu fahren. Die Zwei Tage, die wir im Park verbacht haben, konnten wir trotzdem sehr geniessen. Fern ab von der Zivilisation haben wir in der schoenen natur entspannt und unseren lang erwarteten Elefanten ritt gemacht. Hierbei haben wir sogar ein paar Rhinos zu sehen bekommen- wirklich sehr faszienierende panzerartige wesen.
In pokarah zurueck stellten wir fest: Die 2,50 Euro fuer den BUs haben sich gelohnt, denn jipiiee die Karte steckte sogar noch unberuehrt und unbemerkt im Cardreader. Die Familie bei der wir uns wieder eingenisstet haben, war sehr ueberrascht uns so schnell wieder zu sehen. Da wir nun wieder in Pokarah waren haben wir, spontan wie wir sind, unsere Plaene geandert und beschlossen von hier aus unsere Rafting tour zu machen, anstatt von Kathmandu.
Nach einem sehr relaxten Tag in Pokarah ging es dann auch schon los zu einer zwei taegigen Raftingtour auf dem Seti river. Auf der Busfahrt zum FLuss stellten wir fest: wir sind wohl nur zu zweit im Boot. ALso mussten wir das ding wohl alleine fluss abwaerts schaukeln, was sich im nachhinein als sehr anstrengend rausstellte. Unsere beiden Guides waren auch nicht sehr begeistert davon, da es natuerlich auch mehr arbeit fuer sie bedeutete. Trotzdem hat es einen heiden Spass gebracht und wir sind uns beide sicher: es wird nicht das letzte mal raften gewesen sein.
Nun befinden wir uns seit gestern Abend in Kathmandu.....Yeah, big City life ist mal wieder angesagt.
In einer woche geht es dann schon weiter nach Bangladesh....mal schauen was uns da so erwartet.
Gruss
Kim und Marina
07023007 | 11 September, 2007 11:19
Hallo ihr lieben,
No Guide, no porter, no horse, no yak....und wir haben es trotzdem geschafft! Innerhalb von 13 Tagen sind wir einmal um den Annapurna herrum gewandert ohne ihn auch nur ein einzieges mal zu sehen ( oder vielleicht ansatzweise?). Die Natur und Berge die wir sehen konnten waren atemberaubend schoen und sehr Beeindruckend zu gleich.
Die ersten Tage waren etwas verregnet, wobei das laufen nur halb so viel spass macht, was wir bei dem darauf folgendem Sonnenschein festgestellt haben. Dank der Hoehenstrahlung konnten wir uns unterwegs Braunen und mussten sogar aufpassen nicht direkt zu verbrennen.Der weg jedoch war am Anfang schoener, da es sich nicht wie am Ende des Treks um eine im Bau befindliche Jeep strasse handelte , sondern um einen kleinen, verwinkelten Wanderpfad. Je hoeher wir kamen um so sonniger wurde das wetter und umso duenner die Luft. An den letzten stationen vor dem grossen Ziel, dem Thourung La, sammelte sich die Trekker community in den einzig offenen Lodges. Erstaunlicherweise hauptsaechlich Israelis, die wie wir spaeter erfahren haben hier in Nepal nicht allzu willkommen sind (missachtung der Kultur, schlechtes benehmen...). So haben wir uns lieber einem netten, jedoch alten (65), Schweizer angeschlossen der uns noch viel ueber die Tibetanische Kultur im Himalaya weitergeben konnte.
Im Schneegestoeber ging es dann, am 9.Tag, ueber den 5416m hohen Pass. Fuer Kim gezwungener Massen mit Badelatschen, da sie sich direkt am ersten Tag mehere Blasen gelaufen hat. In dieser Hoehe wurde es Nachts schon empfindlich Kalt, so dass wir froh waren das wir nun unseren Schlafsack zwei einhalb monate nicht umsonst mit uns rum geschleppt haben.
DieTage nach dem PAss waren von Muskelkater gepraegt (vom Abstieg), so dass wir nur noch eher 'krueppelartig' voran kamen. Hinzu kam , dass wir wohl nicht die beste Zeit zum Trekken gewaehlt haben: Durch den starken Monsoon regen kommt es immer wieder zu Erdrutschen die den Weg verschuetten, und die sich zum Teil auch noch bewegen wenn man darueber klettert. Ganz schoen heikle Sache.....aber wir wurden nicht unter den Steinen begraben!!
Abgenommen, haben wir wie man vielleicht vermuten wuerde, haben wir nicht. Dicke Portionen Dal Bhat und frisches Gebaeck haben uns am leben gehalten. Auch konnten wir oft bei Familien umsonst schlafen, so das sich unsere Kosten minimiert haben. Hinzukamen kleine 'power spenden" (Mars, Cola) vom netten Schweizer.
Nun sind wir froh uns auch mal wieder ohne Rucksack fortbewegen zu koennen, und in Pokarah angekommen zu sein wo wir uns nun zwei tage, bei der Familie zu hause, entspannen. Danach geht es weiter zum Chitwan National park...Elefanten reiten!
Bis denne
Kim & Marina
07023007 | 27 August, 2007 11:34
Hallo mal wieder, nach unserem letzten Bericht ginge es fuer uns weiter nach Delhi. Hier haben wir unerwartet lange 5 Tage verbracht. Das Grosstadtflair hat uns sehr gut gefallen und es gab viel zu unternehmen. Beguenstigend dazu hatten wir mal wieder Glueck und hatten eine sehr guenstige Unterkunft. Wir haben einen Tagesausflug nach Agra unternommen und dabei 10 stunden Zugfahrt auf uns genommen um fuer 3 h den Taj Mahal zu sehen- aber die Muehen fuer dieses Weltwunder warens uns Wert. Ein bisschen wehleidig haben wir Delhi verlassen und uns aufgemacht zur heiligen Stadt am Ganges:Varanasi. Im Zug dahin wurden wir von zwei netten thailaendischen Monks angesprochen, die uns in Varanasi angekommen, mit zu ihrer Gastfamilie genommen haben. Die folgenden zwei Tage haben wir in netter Gesellschaft mit einer grossen Community von studierenden Thai Monks und einer indischen Familie verbracht. Dies war ein sehr schoener Abschluss fuer Indien, da wir die Hoffnung auf nette Menschen schon aufgegeben hatten. So behalten wir Indien mit seinen Vielseitigkeiten von menschen, Religionen, Traditionen und Kultur in Errinnerung. Wir haben viele spannende und schoene Erfahrungen gemacht, jedoch auch gemerkt warum Indien das schwierigste Land zum Reisen sein soll. Besonders aufgefallen ist uns hierbei der Unterschiede zwischen dem norden und dem Sueden. Zunaechst angekommen im Sueden dachten wir, wir waeren immernoch in Sri Lanka und konnten die vorhergehenden Wahrnungen nicht nachvollziehen. Je noerdlicher wir jedoch kamen, je aermer wird das Land: mehr Armut, mehr Bettler, mehr Dreck, mehr Chaos und keine Ruhe mehr. Daraus resultierend sind die Menschen mehr hinter dem Geld der Auslaender her und die menschliche Freundlichkeit der wir im Sueden begegnet sind haben wir hier fast vergeblich gesucht. Auch die Landschaft Indiens variiert sehr. Von tropischen Urlaubsstraenden zu Teeplantagen in den Bergen ueber moderne Grosstaedte durch die trockene Wueste bis hin zu saftig gruenen Reisplantagen am Fusse des Himalayas.
Nun sind wir also froh Indien hinter uns gelassen zu haben und am 26.8 in Nepal eingereist zu sein. Hier wollen wir nun in den naechsten Wochen beim Wandern in den Bergen ein bisschen Ruhe, frische Luft und schoene landschaften geniessen. Falls ihr nichts mehr von uns hoert: Sucht uns irgendwo im Himalaya ;)!
Tschues
Marina und Kim
07023007 | 17 August, 2007 10:34
Hallo ihr lieben,
Nun liegt Rajasthan schon mehr oder weniger hinter uns. Los gings im Sueden mit den Staedten Udaipur und Jodhpur. Beides sehr schoene Staedte mit historischen Palaesten und schoenen, kleinen und verwinkelten Altstaedten ueberwiegend mit Hausern in Blau. Anschliessend sind wir per Bus in den Osten, an die pakistanische Grenze, nach Jaisalmer gefahren. Eigentlich wollten wir uns hier nur die Stadt angucken und einen zwei oder drei stuendigen Kamelritt machen, doch die Idee von einer mehrtaegigen Wuestensafari klang sehr verlockend. So ging es also schon am naechsten Morgen frueh los auf dem Kamel in die Wueste. Mit von der Partie: zwei andere Paerchen, natuerlich FRANZOSEN!! Die naechsten drei Tage fuehrten uns also vier Kamelfuehrer durch die Steppen und Wuesten artige Landschaft. Fuer das Leibliche Wohl war bestens gesorgt, nur die Koerperliche Hygiene lies zu wuenschen uebrig, so dass wir am Ende der Safari in jeder Pore unserer Koerpers Sand Hatten. Die Safari an sich hatte etwas sehr besinnliches, weg vom indischen Alltagtumult konnte man die Einsamkeit geniessen und in Ruhe die Gedanken treiben lassen. Doch viel zu schnell holte uns die indische Realitaet wieder ein, auf dem Weg nach Pushkar. Unser Transportmittel, der Bus, hatte ein paar mechanische Schwierigkeiten, so dass man sich nicht sicher sein konnte ob das Vorderrad nicht jeden Moment abfallen koennte- auch eine Erfahrung an sich. Im heiligen Oertchen Pushkar angekommen stellten wir fest, dass es sich um ein kleines touristisches Dorf handelt das man innerhalb von einer h durchquert hatte. Nun haben wir unserer letztes Ziel in Rajasthan, die Hauptstadt Jaipur, erreicht. schon mal rueckblickend koenenn wir deutliche Unterschiede zwischen dem Norden und dem Sueden Indiens feststellen. Der Norden ist wesentlich voller mit Touristen, was vermutlich an dem besseren Wetter liegt. Die einheimischen Menschen die uns hier begegnen sind nicht so herzlich und offen, sondern sehen in den Touristen, also uns, nur die dicken Geldboersen. Schade, denn so macht das bummeln durch die Strassen weniger Freude. Landschaftlich ist der Norden jedoch sehr schoen mit reizenden Staedten und Gebauden wie in 1001 Nacht.
Heute Nacht geht es mit dem Bus dann endlich nach DELHI, worauf wir uns schon sehr freuen. Was danach kommt wissen wir noch nicht so genau, mal schauen.
Gruss
Kim und Marina
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